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Wir wurden von den InitiatorInnen des Radwegenetzes gebeten, den folgenden offenen Brief auf flysch.info zu veröffentlichen. Dieser Bitte kommen wir gerne nach. Das komplette Word-Dokument samt Unterschriftsfeld ist hier zum Download zu finden: offener%20brief%20radwege_20111007.doc

 

Offener Brief:
Radwege für St. Andrä/Wördern

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Alfred Stachelberger,

sehr geehrter Herr Vbgm. Franz Semler,

sehr geehrter Herr GF GR Franz Leitzinger,

sehr geehrte Damen und Herren des Gemeinderats,

 

St. Andrä-Wördern hat ein Verkehrsproblem: Autos und LKW rauschen ungehindert durch den Ort. Fußgänger und Radfahrer bleiben buchstäblich „auf der Strecke“. Dabei wird allseits Verkehrsberuhigung gefordert. Auch von Gemeindevertretern, die bei Publikums-veranstaltungen vollmundig einschlägige Ankündigungen von sich geben.

 

Doch geschehen ist bisher wenig bis gar nichts.

 

Warum eigentlich nicht?

 

Die Misere wäre zu beheben, wenn

  • das Angebot der öffentlichen Verkehrsmittel verbessert,
  • ein Radwegenetz geschaffen
  • Straßenverkehr durch bauliche und polizeiliche Maßnahmen beruhigt werden würde

 

2009 wurde von der Gemeinde ein „Radwegekonzept“ (siehe Rückseite) vorgestellt und mit interessierten BürgerInnen diskutiert. Die Vorschläge sind allesamt sinnvoll und umsetzbar.

Doch die Gemeinde blieb seither untätig.

 

Deshalb fordern wir

  • einen Gesamtplan für ein Radwegenetz in STAW (Zielrichtung, Gesamtkosten, Förderungen, Zeitplan) statt planloser Einzelaktionen
  • ein Radwege-„Netz“ statt einzelner Insellösungen
  • Beauftragung eines Verkehrsplaners mit einschlägiger Erfahrung – und zwar mit der Detailplanung eines Radwegenetzes auf Basis des Radwegekonzepts aus 2009
  • € 100.000 für ein Radwegenetz (Planung und teilweise Umsetzung) konkret im Gemeindebudget 2012 sowie  20% des Strassenbaubudgets (derzeit € 500.000 p.a.) für die nächsten fünf Jahre für Bau von Radwegen sowie verkehrsberuhigenden Maßnahmen vorzusehen
  • Einbeziehung interessierter BürgerInnen sowie Transparenz in Planung und Umsetzung

 

Übrigens: In Kürze kann jede/r Bürger/in ermessen, wie ernst es die Gemeinde mit der Verkehrberuhigung in StAW meint – ein Blick ins Budget 2012 genügt. Im Dezember 2011 werden wir wissen, was StAW für Radwege und Verkehrsberuhigung ausgeben will...

 

Schauen Sie nach, was mit Ihrem Geld passiert. Und lassen Sie sich nicht länger verwalten. Wir alle sind die Gemeinde.

 

Aida Maas – Al Sania        Harald Sattmann                Robert Hülmbauer

aida.alsania@gmx.a               harrysatt@gmail.at                  robert.huelmbauer@gmx.at

Gerda Müller                                   Flip Maas                             Rogerio-Paulo Carvalho de Matos

Thomas Ernst                     Martina Wieshaider                       Dieter Baurecht

 

Wenn Sie Radwege in StAW haben wollen:

Bitte Word-Dokument downloaden, unterschreiben und bei Harald Sattmann, Tullnerstraße 19 ins Postkastl werfen. 

 

 

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Schlagworte: Brief, Mobilität, Offener, Radwege

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