Dieses Projekt könnte für die Verkehrsleute von KLS 11 - Stichwort Mitfahrzentrale - von Interesse sein:
siehe: Projekt Copilot & Präsentation Projekt Copilot
Ein zentrales Anliegen finde ich bei KLS 11 – Verkehr bislang nicht ausreichend angesprochen:
Der Bahnhof in Wördern sollte zu beiden Seiten alle Mobilitätsarten begünstigen. Der Bahnhof Greifenstein detto – aber da habe ich weniger Ortskenntnis.
Dass es nicht ausreichend überdachte Radabstellplätze zu beiden Seiten des Bahnhofs Wördern gibt, ist ein noch verstärkt zu thematisierendes Thema. Die Art der Radsicherung an den Abstellplätzen – speziell die Felgenkiller, die die Gemeinde aufgestellt hat, sind jedenfalls alles andere als Stand der Technik. Wären die Radabstellanlagen dem Stand der Technik nach ausgeführt, bräuchte es jedenfalls nicht so viele neue Überwachungskameras.Wie Radabstellanlagen aussehen sollten hat das Land Vorarlberg schon vor Jahren in einer gut lesbaren und reich bebilderten Broschüre zusammengestellt.
Gegen ein öffentlich zugängliches Radreparaturset speziell am Bahnhof – wie es dies beispielsweise in Salzburg schon gibt, hat sich GR Brandl vor ca. 2 Jahren hier schon einmal ausgesprochen. Ihre Begründung: da es ja in der Nähe eine Radfirma gibt, wollen wir dessen Geschäft nicht stören – das hat sich wohl zwischenzeitlich erübrigt, weil selbige Firma nach Zeiselmauer gezogen ist – überdies hatte das Geschäft nicht 24 Stunden an 7 Wochentagen geöffnet.
Sowohl für E-Räder als auch E-Autos sollte es die Möglichkeit zur Aufladung geben. In Österreich gibt es jedenfalls hierfür schon Anbieter.
Die Erweiterung der P+R Anlage für noch mehr Autos lehne ich ab. Warum kein Öffi-Bus (bis auf ein paar läppische Schülerbusse) den Bahnhof anfährt, hat mir bislang auch noch niemand erklären können. Aus dem Gemeinderat ist jedenfalls nichts bekannt, dass sich STAW hier eine Verbesserung wünscht und auch zu bezahlen bereit wäre. Die Kosten für die autogerechte P+R Anlagenerweiterung sind jedenfalls nicht ohne – zudem bedeutet dies auch mehr PKW-Verkehr im Ortsgebiet insb. während der Stosszeiten. Das erhöht die Lebensqualität auch entlang der schon jetzt belasteten Hauptverkehrswege im Ort jedenfalls nicht wirklich. Lärmreduktion, Feinstaubreduktion, Treibhausgasreduktion, Reduktion der Erdölabhängigkeit, Versiegelung sind im STAW-Gemeinderat jedenfalls keine Begriffe für Denk- und Handlungsanleitung.
Um unser aller Steuergeld will die Gemeindeverwaltung von STAW nun ein paar Meter Radwegestreifen im Niemandsland verwirklichen - dort wo sich alle Verkehrsteilnehmer gut sehen können und nicht wirklich viel Verkehr los ist. Zwischen der Nibelungengasse und dem neuen Trinkwasserbrunnen bei der Kläranlage will man sich multimodal ausbreiten. Das ist mal wieder typisch STAW: am falschen Platz viel Geld vergraben. Dort jedoch, wo die meisten RadfahrerInnen unterwegs sind bzw. unterwegs sein sollten – auf der Greifensteinerstraße, der Lehnergasse, der Hauptstraße, bei den Wegen zu den Nahversorgern, zu den Schulen und zum Bahnhof, ist nichts vorgesehen. Weder ist vor den Nahversorgern, Schulen und beim Bahnhof eine Verbesserung des Radabstellangebotes in Sicht, noch eine Realisierung von Shared Space im innerörtlichen Verkehrsnetz angedacht. Eine sichere Radwegsverbindung zwischen Königstetten-Wolfpassing/Zeiselmauer und St.Andrä-Wördern ist jedenfalls auch kein Thema, obwohl es hierfür Förderungen des Landes gäbe.
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